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Newsletter 130

Service-Kick 130

Serviceexperte

Neues vom Redner & Serviceexperten Kurt Steindl

vom 23. Mai 2014

Inhalt:
1. WERTvolle Entscheidung
2. Videoblog: Word-Rap mit Kurt Steindl über Sinn & Werte
3. Story: Beim Arzt
4. Ich will wollen und nicht müssen

 

 

1. Das fühlende Wesen

Bereits lange bevor der Mensch zu denken beginnt, verfügt er bereits über die Fähigkeit zu fühlen. Südafrikanische Forscher haben festgestellt, dass Embryos bereits mit acht Wochen auf Berührungen reagieren. Zwillinge berühren einander bereits im Mutterleib mit den Händen und ertasten ihr Gegenüber. Etwa ab der 20. Schwangerschaftswoche reagieren Embryos auf akustische Reize und zucken zusammen, wenn ein lauter Knall zu hören ist und scheinen aufmerksam zuzuhören, wenn leise Geräusche zu vernehmen sind.

Hat die Mutter Angst, dann spürt das Ungeborene das, und verhält sich vollkommen ruhig. Freut sich die Mutter, dann beginnt das kleine Wesen richtig zu toben. Der Neurowissenschafter Gerald Hüther von der Universität Göttingen schreibt: „Das Ungeborene macht vom ersten Tag Erfahrungen, die es für später in seinem Gehirn abspeichert.“ Da es weder lesen noch schreiben kann, ja zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht denken kann, ist der Embryo auf Gefühle angewiesen.

Wir beginnen auch nicht sofort nach der Geburt zu denken (Ja, ich weiß, manche scheinen überhaupt nie damit begonnen zu haben ;-). Aber Scherz beiseite: Um rational denken zu können, müssen wir uns erinnern. Wir müssen auf bewusste Erfahrungen zugreifen können. Die Gehirnregion, in der unser Gedächtnis sitzt, entwickelt sich aber erst im Alter von etwa zweieinhalb Jahren. Man kann den Zeitpunkt, ab dem das Kind zu denken beginnt, übrigens ganz genau bestimmen. Ab dem Moment, wenn es „Ich“ verwendet, beginnt der rationale Denkprozess.

Der Mensch ist zuallererst ein Fühlender und wird erst mit starker Verzögerung zu einem denkenden Wesen. Deshalb sind die Gefühle auch viel stärker in uns verankert als das logische Denken. Die wirklich wichtigen Entscheidungen in unserem Leben treffen wir nicht mit dem Verstand, sondern aus dem Gefühl heraus. Nehmen Sie die Partnerwahl als Beispiel. (Ja, ich weiß, da scheint es auch Ausnahmen zu geben. Aber doch nicht bei Ihnen!)

Deshalb sollten wir unsere Fähigkeit zu fühlen permanent forcieren. Daraus ein regelrechtes Gespür entwickeln. Wir sollten noch mehr auf unsere innere Stimme hören, auf unser Bauchgefühl. Dort sind sämtliche Erfahrungen unseres gesamten Lebens in Form von Gefühlen abgespeichert. Sie haben das bestimmt auch schon erlebt, dass Sie bei einer Entscheidung deutlich spüren, was richtig ist. Auch wenn der logische Verstand Bedenken hat. „Es fühlt sich gut an“, ist keine esoterische Floskel, sondern gelebter Realismus. Natürlich können wir auch dabei irren, aber deutlich seltener, als wenn wir nur auf den Verstand hören. Im Idealfall sind Verstand und Gefühl einer Meinung. Dann fallen auch schwere Entscheidungen leicht.

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2. Videoblog

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V O R A N K Ü N D I G U N G  –  V O R A N K Ü N D I G U N G  – V O R A N K Ü N D I G U N G


 

Durchbruch-Seminar mit Kurt Steindl

14. -16. Mai 2014
Hoteldorf Grüner Baum, Bad Gastein, Österreich

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Die Sinnstifter AG – Leben und Arbeit Sinn geben

Die Dringlichkeit des Alltages nimmt uns vollends in Anspruch. Es bleibt kaum Zeit inne zu halten, durchzuatmen und sich auf die wirklich wichtigen Dinge des eigenen Lebens zu konzentrieren. Ja, wir vergessen sogar darauf, was wir wirklich wollen. Erst wenn wir alt sind, besinnen wir uns auf die vertanen Chancen und bedauern, was wir aus unserem Leben (nicht) gemacht haben.

+ Haben Sie das Gefühl, dass in Ihrem Leben noch etwas wartet, wissen aber nicht was es ist?

+ Besteht Ihre Tätigkeit immer häufiger darin, dass Sie Krisenmanagement betreiben und kaum Zeit für Ihr wirkliches Leben finden?

+ Sehnen Sie sich nach einem glücklicheren, kraftvolleren und SINNerfüllteren Leben?

Wenn Sie nur eine dieser drei Fragen mit “Ja” beantworten, dann sind Sie in diesem Intensiv-Seminar genau richtig. Wir Mensch streben generell nach einen SINNvollen Leben. Leider hat uns niemand gezeigt, wie man seinen persönlichen Lebens-Sinn findet und Werte verwirklicht. In diesem Seminar erkennen Sie, worum es Ihnen im Leben wirklich geht. Woher Sie Ihre Kraft beziehen und wie Sie Ihren Alltag SINNvoller gestalten.

Begeisterte Teilnehmerstimmen:

“Dieses Seminar war für mich etwas ganz ganz Besonderes.  Es hat mein Leben beruflich sowie auch privat verändert, ich sehe die Dinge jetzt etwas anders und bin auf dem Weg in jeder meiner Tätigkeiten den Sinn zu sehen und zu spüren. Ich werde dieses Seminar nie vergessen. DANKE.”
Susanne Eder, Hotel Auersperg, Salzburg

“Dieses Seminar hat mich extrem begeistert. Es hat mein Leben sinnvoll verändert.”
Franz Brandl, Unternehmer, Linz

Durchbrechen Sie die Begrenzungen Ihres Daseins. Gehen Sie den Weg eines wahren Meisters und begeben Sie sich auf den Weg für ein erfülltes Dasein.

„One day baby we´ll be old and think about the stories that we could have told.“ Wenn wir alt sind, wollen wir ja schließlich gute Geschichten über unser Leben erzählen können ;-)

Lesen Sie hier die Details


 

3. Story: Die Weisheit des Universums

Vor langer Zeit überlegten die Götter, dass es sehr schlecht wäre, wenn die Menschen die Weisheit des Universums finden würden, bevor sie tatsächlich reif genug dafür wären. Also entschieden die Götter, die Weisheit des Universums so lange an einem Ort zu verstecken, wo die Menschen sie solange nicht finden würden, bis sie reif genug sein würden.

Einer der Götter schlug vor, die Weisheit auf dem höchsten Berg der Erde zu verstecken. Aber schnell erkannten die Götter, dass der Mensch bald alle Berge erklimmen würde und die Weisheit dort nicht sicher genug wäre. Ein anderer schlug vor, die Weisheit an der tiefsten Stelle im Meer zu verstecken. Aber auch dort sahen die Götter die Gefahr, dass die Menschen die Weisheit zu früh finden würden.

Dann äußerte der weiseste aller Götter seinen Vorschlag: „Ich weiß, was zu tun ist. Lasst uns die Weisheit im Menschen selbst verstecken. Er wird dort erst dann danach suchen, wenn er reif genug ist, denn er muss dazu den Weg in sein Inneres gehen.“

Die anderen Götter waren von diesem Vorschlag begeistert und so versteckten sie die Weisheit des Universums im Menschen selbst.

 

4. Emotionen im Beruf

Sie kennen bestimmt noch den alten Spruch: „Bier ist Bier, Schnaps ist Schnaps!“ Er wurde früher oft verwendet um den Unterschied zwischen Arbeit und Freizeit klar zu machen. Dahinter steckte der Gedanke, dass man in der Arbeit ein anderer Mensch zu sein hat, als im Privatleben. Das Wort Disziplin wurde dann gerne als Maßstab herangezogen. Wer diszipliniert ist, kann Arbeit und Freizeit gut trennen.

Zu einem kleinen Teil stimmt das natürlich. Wir sind in der Arbeit doch meist in einer anderen Rolle als im Privatleben. Und entsprechend anders verhalten wir uns. In der Arbeit ist es ja auch nicht immer ratsam seine Gedanken ungefiltert auszusprechen. Speziell dem Boss gegenüber kann das schon unangenehme Konsequenzen nach sich ziehen. Da sind wir oftmals schweigsamer oder zumindest vorsichtiger bei der Wortwahl als im engen Freundeskreis.

Andererseits sind wir als Mensch jedoch eine unteilbare Einheit. Wir können uns nicht teilen. Zumindest unterschwellig werden wir private Probleme auch mit in die Arbeit nehmen. Genauso wie eine Hochstimmung. Umgekehrt haben berufliche Frusterlebnisse automatisch eine Auswirkung auf unser Privatleben. Wir nehmen sie mit nach Hause. Natürlich machen wir das auch bei Erfolgserlebnissen. Da freut sich dann auch der Partner, wenn wir glücklich heimkommen und im Wohnzimmer herumtanzen, weil der große Auftrag an Land gezogen wurde.

Natürlich werden wir im Berufsleben eher danach trachten, unsere Emotionen nicht wie auf einem Präsentierteller vor uns herzutragen. Sondern mit Zurückhaltung agieren. Da werden wir mitunter sogar mitlachen, auch wenn uns der Scherz des Vorgesetzten nicht wirklich lustig erscheint. Da werden wir bei Verhandlungen eher ein Pokerface aufsetzen, um unsere Karten möglichst lange verdeckt zu halten. Wer im Berufsleben viele Emotionen zeigt wird ja in unserer heutigen Gesellschaft zumindest etwas kritisch angesehen. „Was ist denn mit dem los?“ Ja, wir denken sogar, dass man seine Emotionen im Griff haben sollte. „Also bloß nicht zeigen, wie es uns geht“, lautet die Devise. Dann machen wir sogar gute Miene zum bösen Spiel, während in uns ein Orkan der negativen Gefühle braust. Da lächeln wir, obwohl uns gerade zum Weinen zumute ist. Vor Liebeskummer, Trauer, Enttäuschung.

Gerade in den Dienstleistungsbranchen, wie zum Beispiel der Hotellerie, wird verlangt, dass ein Angestellter immer besonders herzlich und gut gelaunt sein müsse. Der Gast sei ja schließlich König und erwarte, dass er freundlich bedient wird. Ja mehr noch. „Der Gast will nur fröhliche und glückliche Gesichter sehen“, steht tatsächlich in einem Handbuch einer großen Hotelkette. Sich dauerhaft seinen Gefühlen und Emotionen zu verweigern, führt allerdings zu psychischen Krankheiten. Das wurde in Studien eindeutig nachgewiesen. Also flüchtet man sich gerne in Floskeln. „War alles in Ordnung?“, „Hatten Sie eine angenehme Anreise?“, sind dann die unaufrichtigen Fragen, mit denen man als Gast konfrontiert wird. Achten Sie doch einmal auf den Kellner, wenn er Ihren Teller abserviert. Oder besser noch: Rufen sie einfach in einem Hotel einer großen Kette an. Achten Sie dabei auf die Begrüßungsformel. Dann wissen Sie, was gemeint ist. (Sie können ja schnell wieder auflegen.)

 

Machen Sie´s gut, Ihr

Kurt Steindl

 

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Büro Kurt Steindl
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